Lageplan aller drei Standorte
Zugänge, kostenlose Parkplätze und die kurzen Wege zu den Aussichtspunkten auf einen Blick.
Ritten · Südtirol · 1.150–1.350 m
Türme aus eiszeitlichem Moränenlehm, jeder mit einem Stein als Hut. Sie wachsen, wenn es regnet – und stürzen, sobald der Deckstein fällt. Hier findest du alle drei Standorte am Ritten mit Wegzeiten, Aussichtsplattformen, Parkplätzen und der besten Tageszeit für Fotos.
Überblick
Die Rittner Erdpyramiden gelten als die höchsten und formschönsten Erdsäulen Europas. Am Sonnenplateau über Bozen kommen sie gleich an drei Stellen vor: im Finsterbachgraben zwischen Lengmoos und Mittelberg, im Katzenbachgraben unterhalb von Oberbozen und im Gasterergraben bei Unterinn. Ein viertes, kaum zugängliches Vorkommen liegt in der Gasserlahn bei Oberinn.
Alle drei Standorte lassen sich an einem Tag verbinden – mit der Rittner Seilbahn und der Schmalspurbahn sogar ganz ohne Auto. Wer nur Zeit für einen Abstecher hat, fährt nach Lengmoos: Vom Parkplatz sind es rund 20 Minuten bis zur ersten Aussichtsplattform, und zwar auf einem flachen Weg, der auch mit Kinderwagen und Rollstuhl befahrbar ist. Dort steht der berühmte Blick, den man von Postkarten kennt. Die Details zu jedem Ort findest du auf den eigenen Seiten zu Lengmoos, Oberbozen und Unterinn.
„Solange das Moränenlager reicht, verschwinden Pyramiden – und an anderer Stelle wachsen neue nach.“
Genau das macht den Reiz aus: Die Landschaft, die du fotografierst, sieht in zehn Jahren anders aus. Nach starken Regenfällen verändert sich der Hang binnen Stunden, wie unser Beitrag „Wenn es regnet bei den Erdpyramiden in Lengmoos“ zeigt – inklusive der Sperren, die dann kurzfristig gelten können.
Geologie zum Anfassen
Der Untergrund am Ritten ist Moränenlehm – Material, das der Eisacktaler Hauptgletscher und lokale Nebengletscher der letzten Eiszeit hier abgelagert haben: feiner Lehm, durchsetzt mit Steinen aller Größen. Trocken ist dieser Lehm steinhart, nass wird er zu zähem Brei, der hangabwärts rutscht.
Reißt die schützende Wald- und Wiesendecke auf, gräbt das Regenwasser Rinnen in den Steilhang. Überall dort, wo zufällig ein größerer Felsblock im Lehm steckt, hält dieser das Wasser auf und leitet es seitlich ab. Unter dem Stein bleibt eine Säule stehen, während ringsum das Material abgetragen wird. Der Block wird zum Deckstein – dem Hut der Pyramide. Nicht zufällig heißen die Gebilde bei den Rittnern „Lahntürme": Lahn heißt Rutschung, und am Anfang steht immer eine.
Der Zeitraffer unten zählt in einer Minute von vor 20.000 Jahren bis heute herunter. Wichtig dabei: Eine einzelne Säule lebt nur Jahrzehnte bis wenige Jahrhunderte – der Graben selbst produziert aber seit Jahrtausenden eine Generation nach der anderen. Was heute am Aussichtspunkt steht, ist deshalb nicht die erste Garnitur. Die mit ◆ markierten Stationen sind datierte Ereignisse; der einzige geschätzte Wert ist der Moment, in dem der Graben aufreißt.
vor 20.000 Jahren
Zeitrechnung 17975 v. Chr.
0,0 m höchste freistehende Säule
Der Gletscher gibt den Ritten freiAuf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit liegt das Plateau unter Eis. Als der Eisacktaler Gletscher schmilzt, bleibt sein Frachtgut liegen: Moränenlehm, dicht durchsetzt mit Steinen aller Größen. Alle späteren Decksteine stecken von diesem Tag an im Hang – zunächst tief begraben.
Kahles LandFür Wald ist es noch zu kalt. Gräser, Zwergsträucher und Flechten überziehen die Moräne. Der Hang liegt beinahe so da, wie ihn das Eis hinterlassen hat.
Beginn der NacheiszeitMit dem Holozän wird es warm. Lärchen und Fichten steigen bis auf das Plateau, Wurzeln und Grasnarbe binden den Lehm, Regenwasser läuft oberflächlich ab. Jetzt ist der Hang wirklich stabil.
Der Mann aus dem EisWährend in den Ötztaler Alpen der Mann lebt, den wir heute Ötzi nennen, passiert hier: nichts. Die Moräne liegt unter geschlossenem Wald – und tut das schon seit Jahrtausenden.
Der Graben reißt aufEine Rutschung öffnet den Hang und legt eine nackte Steilwand frei – daher der Rittner Name „Lahntürme". Wann das im Finsterbachgraben zuerst geschah, weiß niemand: Dieser Zeitpunkt ist der einzige geschätzte Wert im ganzen Ablauf.
Die ersten SäulenJeder Guss schneidet tiefere Furchen, jede Trockenphase härtet den Lehm wieder steinhart aus. Wo ein Block aus Porphyr oder Granit freigespült wird, bleibt der Lehm darunter trocken – und eine Säule tritt hervor. Genauer gesagt: Sie wird nicht höher, der Hang wird tiefer.
Generation um GenerationDer eigentliche Kreislauf. Fällt ein Deckstein, zerfällt seine Säule binnen weniger Jahre – während daneben längst die nächste heranwächst. Der Graben frisst sich hangaufwärts und wird breiter. Das Vorkommen bleibt, die einzelne Figur nicht.
1757: erstmals beschriebenDer erste bekannte schriftliche Bericht über die Südtiroler Erdpyramiden. Was damals beschrieben wurde, war keine junge Erscheinung, sondern die Momentaufnahme eines längst laufenden Prozesses – ungefähr das Bild, das auch heutige Besucher kennen.
1882: Unwetter im PustertalBei Percha reißt ein Wolkenbruch einen neuen Graben auf – dort stehen heute ausgewachsene Erdpyramiden. Am Ritten verliert um dieselbe Zeit eine Säule ihren Deckstein: Ohne Schirm weicht der Lehm auf, aus der Pyramide wird ein Erdkegel. Verglichen mit der Bauzeit geht das rasant.
HeuteRund ein Dutzend Säulen steht gleichzeitig im Graben – eine Generation von vielen. Der Kreislauf läuft weiter, solange das Moränenlager reicht, und der nächste Deckstein liegt schon frei.
◆ datiertes Ereignis · ~ geschätzt
Schematische Darstellung. Die Zeitachse ist nicht maßstäblich: Die ersten 19 Sekunden raffen 17.400 Jahre,
die übrigen 41 Sekunden zeigen den Erosionszyklus im Graben.
Fällt der Deckstein herunter, ist die Säule verloren: Ohne Schutzschirm weicht der Lehm bei jedem Regen auf und die Pyramide zerfällt innerhalb weniger Jahre. Gleichzeitig legt derselbe Regen weiter oben im Hang neue Steine frei. Das Vorkommen bleibt also erhalten, die einzelne Figur nicht – und genau das macht die Datierung so schwierig. Der Tourismusverein Ritten formuliert es selbst zurückhaltend: Wie lange die Bildung dauert und wie alt eine Erdpyramide werden kann, lasse sich wegen der vielen Einflussfaktoren nicht festlegen.
Wie schnell die Bildung gehen kann, zeigen die jüngeren Vorkommen im Land: Die Erdpyramiden von Terenten gehen auf ein Unwetter der 1830er-Jahre zurück, jene von Platten bei Percha auf einen älteren Erdrutsch und den Wolkenbruch von 1882. Beide Standorte haben in weniger als zwei Jahrhunderten stattliche Säulen hervorgebracht – bei Percha bilden sich vor allem im Winter und Frühjahr laufend neue.
Für den Ritten selbst gibt es dagegen einen historischen Anker: Die Erosionsformen im Finsterbachgraben wurden bereits 1757 beschrieben – die erste bekannte Erwähnung der Südtiroler Erdpyramiden überhaupt, aufgearbeitet von Paul Stacul in der Zeitschrift „Der Schlern" (1977). Der Graben war damals also längst offen. Was heute dort steht, ist eine spätere Generation.
Deshalb lohnt sich der Besuch immer wieder – und deshalb sammeln wir auf erdpyramiden.it laufend neue Aufnahmen, etwa im Erdpyramiden-Walkthrough oder beim Sonnenaufgang über Lengmoos.
Standorte am Ritten
Drei Gräben, drei Charaktere: der klassische Postkartenblick, die längere Runde durch die Sommerfrische und die weißen Säulen im Wald. Wähle einen Ort für alle Details.
Finsterbachgraben · Lengmoos–Mittelberg
Das bekannteste Vorkommen am Ritten, das Wahrzeichen der Gemeinde – und der mit Abstand kürzeste Weg. Der Spazierweg beginnt bei den Parkplätzen in Lengmoos, folgt zuerst kurz der Hauptstraße am Café Erdpyramiden vorbei und läuft dann flach durch den Wald bis zur ersten Aussichtsplattform: rund 20 Minuten. Von dort öffnet sich der Blick auf die gestaffelten Lehmtürme – mit den Dolomiten als Kulisse.
Der Erdpyramidenweg Nr. 24 ist eben, mit jedem Schuh machbar und offiziell als barrierefreie Wanderung ausgewiesen – Kinderwagen und Rollstuhl kommen bis zur Plattform.
Wer weitergehen möchte, folgt dem lehmigen Gelände bis zur Brücke über den Finsterbach und weiter nach Maria Saal. Dieser Abschnitt wird nach ergiebigen Regenfällen gelegentlich gesperrt; ein Blick auf aktuelle Hinweise vor der Fahrt spart Umwege.
Passend dazu:
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Berühmter Blick auf die Erdpyramiden in Lengmoos
Wanderung Lengmoos – Bad Sieß – Klobenstein
Sonnenaufgang bei den Erdpyramiden
Katzenbachgraben · Oberbozen 1.221 m
Die Oberbozner Säulen ragen südlich des Ortes aus dem Katzenbachgraben. Sie sind der ideale Einstieg, wenn du mit der Rittner Seilbahn aus Bozen heraufkommst: Der Weg startet praktisch an der Bergstation. Die schönste Variante ist eine Runde, die auf dem Rückweg durch die alte Sommerfrischsiedlung Maria Himmelfahrt mit ihren historischen Villen führt.
Bis zum Aussichtspunkt im Katzenbachgraben sind es gut eine halbe Stunde, die ganze Runde misst 5,4 Kilometer und 275 Höhenmeter – die längste der drei Erdpyramiden-Touren und trotzdem gut mit Kindern machbar. Der Weg führt über Stock und Stein, für Kinderwagen ist er nicht geeignet.
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Große Runde: Lengmoos – Keschtnweg – Mittelberg
Der Keschtnweg verbindet alle drei Standorte
Gasterergraben · Unterinn
Das dritte Vorkommen liegt im Gasterergraben bei Unterinn und unterscheidet sich deutlich von den anderen beiden: Der Lehm ist hier viel heller, weshalb man von den „weißen Erdpyramiden“ spricht. Im Wald wirken sie fast wie Gips.
Der Weg ist der ruhigste der drei: Vom Dorfzentrum folgst du der Beschilderung „Keschtnweg“ an den Huberhöfen und einer Apfelwiese vorbei, ehe ein kurzer Anstieg auf die 2016 gebaute Aussichtsplattform führt – rund 45 Minuten, also gut eineinhalb Stunden hin und zurück. Unterinn erreichst du mit dem Bus 165 ab Bozen oder ab der Bergstation der Seilbahn.
Passend dazu:
Von Lengmoos zu den Erdpyramiden Unterinn
Der schöne Wanderweg zu den Erdpyramiden
Direktvergleich
| Standort | Graben | Zum Aussichtspunkt | Ganze Runde | Höhenmeter | Stärke |
|---|---|---|---|---|---|
| Lengmoos | Finsterbach | ca. 20 Min ab Parkplatz | 3,6 km ab Bahnhof Klobenstein, ca. 1 Std 20 | flach | Der bekannteste Blick, barrierefrei |
| Oberbozen | Katzenbach | ca. 30–40 Min ab Bergstation | 5,4 km Rundweg, ca. 1 Std 20 | ca. 275 hm | Start an der Seilbahn, Sommerfrische-Villen |
| Unterinn | Gasterer | ca. 45 Min ab Dorfzentrum | 3,9 km am Keschtnweg, gut 1 Std | ca. 150 hm | Weiße Säulen, am wenigsten los |
| Oberinn | Gasserlahn | — | — | — | Vorkommen ohne markierten Zugang |
Gehzeiten nach den Angaben des Tourismusvereins Ritten und von IDM Südtirol, gemessen ohne Pausen und Fotostopps – mit Kindern, Kamera und Einkehr dauert alles länger. Den Überblick über alle Zugänge und kostenlosen Parkplätze findest du im Lageplan der Rittner Erdpyramiden.
Interaktiv · 3 Fragen
Beantworte drei Fragen und du bekommst den Standort, der zu deinem Tag am Ritten passt.
1. Wie viel Zeit hast du?
2. Wie kommst du an?
3. Was ist dir am wichtigsten?
Wähle in jeder Frage eine Antwort.
Anreise & Parken
Der Ritten liegt direkt über Bozen. Die entspannteste Variante ist die Kombination aus Seilbahn und historischer Schmalspurbahn – Parkplatzsuche entfällt und du kannst die Tour als Streckenwanderung planen.
Seilbahn
Die Rittner Seilbahn startet in Bozen nahe dem Bahnhof und schwebt in rund 12 Minuten nach Oberbozen auf 1.227 m. Von der Bergstation gehst du direkt los Richtung Katzenbachgraben.
Schmalspurbahn
Die Rittner Bahn fährt über das Hochplateau nach Klobenstein. Von dort sind es wenige Minuten nach Lengmoos zum Ausgangspunkt des berühmten Panoramawegs.
Auto & Bus
An allen drei Ausgangspunkten gibt es Parkmöglichkeiten, in Lengmoos am Dorfende. Unterinn und Lengmoos sind zusätzlich per Linienbus erreichbar. Aktuelle Fahrpläne vorab prüfen.
Der Südtiroler Keschtnweg – der Kastanienweg – führt an allen drei Standorten vorbei. Im Herbst verbindest du damit Erdpyramiden, Kastanienhaine und „Törggelen“ zu einem einzigen Tag. Details dazu im Beitrag Der Keschtnweg. Einkehrmöglichkeiten sammeln wir unter Gastronomie.
Beste Reisezeit
Frühling · April bis Juni
Nach der Schneeschmelze tritt frisches Material zutage, die Konturen sind scharf. Das junge Grün des Waldes steht im stärksten Kontrast zum ockerfarbenen Lehm.
Sommer · Juli bis August
Während Bozen glüht, ist es am Plateau angenehm – der Grund, warum die Bozner Bürger hier seit Jahrhunderten ihre Sommerfrische verbringen. Früh starten, dann ist der Weg noch leer.
Herbst · September bis November
Kastanien, Lärchengold, weiches Licht und weniger Betrieb. Kombiniert mit dem Keschtnweg die stimmigste Variante des Jahres.
Winter · Dezember bis März
Die Wege sind meist begehbar, die Säulen tragen Schneehauben. Achtung bei Nässe und Frost: Der Lehm wird spiegelglatt. Feste Schuhe mit Profil sind Pflicht.
Regen lässt die Pyramiden nicht schrumpfen – im Gegenteil, der Hang wird weiter abgetragen und die Säulen wirken höher. Für Wandernde bedeutet Nässe aber tiefen, rutschigen Lehm. Einzelne Abschnitte, etwa zwischen Aussichtsplattform und Finsterbachbrücke, können aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Wie das aussieht, zeigt unser Beitrag „Wenn es regnet bei den Erdpyramiden“.
Klicke die Punkte an, um sie abzuhaken.
Fotografie
Am Vormittag steht die Sonne günstig zu den Lengmooser Säulen, das Streiflicht arbeitet die Rillen im Lehm heraus. Mittags wird das Licht flach und der Kontrast hart. Die goldene Stunde am Abend färbt den Lehm tief orange – dafür stehen die Türme dann teilweise im Schatten des Hangs.
Bleib bitte auf den Wegen und Plattformen. Der Hang ist instabil, und jeder Tritt in den Lehm beschleunigt genau die Erosion, die die Figuren am Ende zerstört.
Du hast selbst ein starkes Bild? Schreib es unten in die Kommentare – die schönsten Aufnahmen zeigen wir auf erdpyramiden.it.
Wissenstest · 5 Fragen
Fünf Fragen, sofortige Auflösung. Wer alle richtig hat, war entweder schon dort – oder hat oben gut aufgepasst.
1. Woraus bestehen die Rittner Erdpyramiden?
2. Welche Aufgabe hat der Deckstein?
3. In welchem Graben liegen die Erdpyramiden von Lengmoos?
4. Was ist die Besonderheit der Erdpyramiden von Unterinn?
5. Was passiert, wenn der Deckstein herunterfällt?
Am Rande · Rest von Südtirol
Der Ritten hat die bekanntesten – aber nicht die einzigen. Erdpyramiden entstehen überall dort, wo eiszeitliches Lockermaterial in steilen Hängen freiliegt. Fünf weitere Vorkommen lohnen den Umweg.
Pustertal · Percha
Das wichtigste Vorkommen im Pustertal, im Litschbachgraben oberhalb von Percha auf rund 1.550–1.750 m. Der ausgeschilderte Pyramidenweg führt in etwa 45 Minuten zu mehreren Aussichtsplattformen. Ausgelöst hat alles ein Erdrutsch, den das Unwetter von 1882 zu einem tiefen Graben aufriss.
Pustertal · Sonnenstraße
Weißliche Säulen granitischen Ursprungs, in rund 40 Minuten vom Dorfzentrum über den Mühlenweg erreichbar. Auslöser war das schwere Unwetter der 1830er-Jahre, das den Terner Bach anschwellen ließ und ganze Mühlen mitriss.
Eggental · Karneid
In die Wälder unterhalb des Rosengartens eingebettet. Neben der geologischen Erklärung erzählt eine Schautafel vor Ort die überlieferte Sage, wie aus einer grünen Wiese ein Feld aus Steintürmen wurde – Stoff, der Kindern gefällt.
Tschögglberg · Jenesien
Auf rund 1.270 m, direkt gegenüber vom Ritten. Charakteristisch ist der kräftig rote Lehm, der stark mit dem Grün der Wiesen kontrastiert – fotografisch die ungewöhnlichste Variante des Landes.
Tschögglberg · Burggrafenamt
Kleinere, weniger bekannte Vorkommen. Sie zeigen, dass das Phänomen nicht auf einzelne Täler beschränkt ist, sondern überall dort auftritt, wo Moränenmaterial in steilen Rinnen freiliegt.
Ritten · abseits
Das vierte Vorkommen am Ritten selbst – schwer zugänglich und ohne markierten Zugang. Für Besucher nicht empfohlen, aber ein Beleg dafür, wie großflächig das Moränenlager unter dem Plateau liegt.
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Häufige Fragen
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Streckenwanderung über Maria Saal, Weg 24 und 21A bis zu den weißen Säulen.
Der Kastanienweg verbindet Lengmoos, Unterinn und Oberbozen – im Herbst unschlagbar.
Übernachte oben auf dem Plateau, dann stehst du morgens allein an der Plattform, wenn das erste Licht auf die Lehmtürme fällt.